Bewegungsdaten des besenderten Storchenmännchens "Adi" aus Pörnbach


 

9. September 2017:

Adi hat Ende August sein Sommerquartier verlassen und befindet sich seitdem auf dem Weg in den Süden. Dabei flog er entlang des Rheintals und dem Rhone-Rhein-Kanal über Besancon und Chalon-sur-Saone bis Lyon. Von hier ging der Zug weiter nach Montpellier und entlang der Mittelmeerküste über Narbonne bis zur spanischen Grenze. Adi befindet sich nun in der Provinz Lleida und sucht neben der Müllhalde auch bewässerte Flächen und den Fluß Segre zur Nahrungssuche auf.


 

25. August 2017:

Zwischen dem 6. bis 12. August fliegt Adi von Niedersachsen bis Hessen und verweilt die darauf folgende Woche zwischen Wetzlar und Gießen. In der Woche vom 19. bis 25. August zieht Adi weiter über Frankfurt, Wiesbaden und Mannheim bis nach Karlsruhe.


 

14. Juni 2017:

Adi ist inzwischen bis in den Norden Deutschlands gezogen und hält sich Mitte Juni zur Nahrungssuche auf Wiesen östlich von Salzgitter bei Wolfenbüttel auf.


 

14. April 2017:

Adi hat am 8. April das Gebiet um Madrid verlassen, ist Richtung Nordosten gezogen und ist am 14. April östlich von Pamplona zu beobachten.


 

23. März 2017:
Adi ist inzwischen in einem Gebiet nördlich von Madrid eingetroffen. Dort hält sich das Storchenmännchen zur Nahrungssuche auf einer offenen Müllhalde auf.


 

Reiseroute von Adi seit dem Verlassen des Reichertshofener Horstes im Sommer 2016


 

28. Februar 2017:

Adi gefällt es auch in den vergangenen Wochen nach wie vor sehr gut in dem Gebiet zwischen Alcazar de San Juan und Quero in Kastilien-La Mancha, südlich von Madrid. Eine Müllhalde sowie Brach- und Feuchtgebiete dienen dem Storchenmännchen als gute Nahrungsflächen.

 

10. Dezember 2016:

Das Bewegungsbild von Adi bleibt nach wie vor sehr konstant. Das Storchenmännchen besucht tagsüber eine Müllhalde sowie abends die Lagunen nordwestlich von Alcazar de San Juan.

 

2. Dezember 2016:

Adi bewegt sich auch in den vergangenen vier Wochen zwischen einem Seengebiet bei Alcazar de San Juan, das er als Übernachtungsgebiet nutzt, und einer offenen Müllhalde zur Nahrungssuche auf. Damit ergibt sich ein sehr gleichmäßiges Bewegungsmuster, das sich jeden Tag wiederholt.

 

2. November 2016:

Auch in den vergangenen 2 Wochen hält sich Adi in dem Gebiet nordwestlich von Alcazar de San Juan auf. Als Übernachtungsgebiet bevorzugt das Storchenmännchen inzwischen vorwiegend den nördlicheren der beiden Seen.

In Movebank ist im Reisebericht von Adi zu lesen, dass das Storchenmännchen seit seinem Abflug am 25. August vom Reichertshofener Horst bis heute eine Strecke von insgesamt 1844 km zurückgelegt hat. 

 

22. Oktober 2016:

Adi findet auf der offenen Müllhalde ausreichend Nahrung. In den späten Nachmittagsstunden fliegt das Storchenmännchen regelmäßig in ein kleines Seengebiet, wo er die Nächte verbringt.

Adi ist tagsüber auf einer Müllhalde zu sehen und nachts in einem kleinen Seengebiet
Adi ist tagsüber auf einer Müllhalde zu sehen und nachts in einem kleinen Seengebiet

 

20. September 2016:

Auch Adi hält sich wie viele andere Weißstörche seit einigen Tagen auf der offenen Müllhalde bei Lerida zur Nahrungssuche auf. Am 18. September zieht das junge Storchenmännchen weiter in Richtung Südwesten und findet sich am 20. September erneut auf einer Müllhalde nördlich von Alcazar de San Juan ein.

Adi befindet sich seit dem 20. September auf einer Müllhalde nördlich von Alcazar de San Juan.

 

11. September 2016:

Am 6. September setzt Adi seinen Zug in Richtung Süden fort. Nachdem er einige Tage nördlich des Züricher Sees verbracht hat, ist er am 10. September an der französischen Mittelmeerküste angekommen und nach einer kurzen Pause am 11. September an Perpignan vorbei nach Spanien gezogen.

Adi ist in Spanien angekommen.

 

1. September 2016:

Das Storchenmännchen ist am 28. August über Konstanz hinweg  an Winterthur vorbei bis an den Greifensee gezogen, wo er sich südlich von Uster zur Nahrungssuche aufhielt. Am 31. August setzte er seinen Zug fort bis zum Nordufer des östlichen Züricher Sees bei Rapperswil.

Das Storchenmännchen erkundet den Züricher See bei Rapperswil.

 

27. August 2016:

Als letzter der im Pfaffenhofener Landkreis besenderten Jungstörche hat am 25. August auch das Reichertshofener Männchen seinen Wegzug in das Winterquartier begonnen. Seine erste Nacht außerhalb des heimischen Horstes verbrachte er dabei auf Wiesen zwischen Olching und Fürstenfeldbruck. Ungewöhnlich war am darauf folgenden Tag der Flug in südliche Richtung am Ostufer des Starnberger Sees entlang bis zu den Kochelseemooren. Am Nachmittag des 26. August zog das Männchen schließlich in westliche Richtung, wo er auf den Wiesen bei Murnau übernachtete. Damit scheint das Reichertshofener Männchen so wie das Pörnbacher Männchen ein Westzieher zu sein.

Auch das Reichertshofener Männchen ist nun auf seinem Zug in das Winterquartier.

 

16. August 2016:

Bei dem Storchenmännchen sind nach wie vor noch keine weiteren Flüge zu beobachten. Zur Nahrungssuche werden häufig die Paar-Wiesen südwestlich von Reichertshofen aufgesucht, ein Ausflug am 11. August über Manching ins Donaumoos bei Karlshuld endete am Abend wieder in Reichertshofen auf dem heimischen Horst.

Das Bewegungsmuster des Storchenmännchens zwischen dem 9. und 15. August.

 

8. August 2016:

Das Storchenmännchen hält sich auch in der letzten Woche auf den Wiesen rund um Reichertshofen auf. Dabei bevorzugt er den Osten von Reichertshofen sowie vor allem auch die Wiesen südlich der B300, auf denen auch die Weißstörche aus Pörnbach immer wieder zu beobachten sind.

Aufenthaltsorte des Reichertshofener Storchenmännchens in der Zeit vom 1.8. bis 7.8.2016
Aufenthaltsorte des Reichertshofener Storchenmännchens in der Zeit vom 1.8. bis 7.8.2016
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