Nur eine fliegt noch - Rosalie

 

 

Wir waren so hoffnungsvoll, hatten wir doch 3 weibliche Jungstörche und 3 männliche Jungstörche besendert. Doch schon auf dem Weg in den Süden kamen alle männlichen Störche ums Leben. Auch bei den Weibchen starb eines schon auf dem Weg in den Süden. Während Rosalie in Frankreich und Spanien blieb, flog Bembolina nach Marokko. Auch den Rückweg über die Straße von Gibraltar meisterte sie gesund, leider verunglückte sie im Mai in Spanien. So blieb nur noch Rosalie übrig. Diese verbrachte den Sommer 2020 in Deutschland, wo sie sich viele verschiedene Regionen anschaute. Den Winter verbringt sie wieder Spanien in der Näher der Stadt Lleida. Nun hoffen wir, dass sie im Frühjahr wieder nach Deutschland fliegt und dort ihre erste Brut großzieht.

Flugbewegungen der besenderten Jungstörche

Die jungen Störche sind schon recht aktiv, wie man aus den Aufzeichnungen der Senderdaten entnehmen kann. In Pörnbach haben wir in diesem Jahr 3 weibliche Jungstörche besendert. Rosalie, Bella und Bembolina trainieren schon fleißig, damit sie für den Flug in den Süden, den sie bis spätestens Mitte August antreten werden, gut gerüstet sind. In Hohenwart haben 2 männliche Störche einen Sender auf den Rücken geschnallt bekommen, sie wurden Manfred und Arpaard getauft. Karlchen, liebevoll auch der Bruchpilot genannt (wegen anfänglicher Start-und Landeprobleme) stammt aus Baar-Ebenhausen und fliegt mittlerweile ebenfalls souverän. Wir rechnen in den nächsten Tagen damit, dass sich die ersten Jungstörche auf den Weg Richtung Süden machen und hoffen, dass den diesjährigen Störchen mehr Glück beschieden ist. Über die App Animaltracker kann man den Zug der Störche verfolgen, in der Suchfunktion brauchen Sie nur den Namen der Tiere einzugeben.