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Bevor wir dem zweiten Storch aus dem Nest in Baar-Ebenhausen einen Namen geben konnten, ist dieser leider in Sharm el Sheik verendet. Dort befinden sich offene Wasserflächen, die mit giftigen Abwässern gefüllt sind. Da hat sich der Jungstorch vergiftet, arabische Ornithologen möchten sich nun für die Sicherung dieser Abwässer einsetzen, damit so etwas in Zukunft nicht mehr passieren kann.
Die Störchin wurde durch Bürgermeister Jürgen Haindl benannt, Odette machte sich als Ostzieher auf den Weg Richtung Afrika. Da sie sich im Tschad aufhält, wo das Telefonnetz nicht immer flächendeckend ist, kann es sein, dass sie längere Zeit nicht zu orten ist.
Der Pfaffenhofener Storch gelangte zu einer gewissen Berühmtheit, ist es ihm doch gelungen in einen aufgelassenen Kamin zu stürzen, aus dem er sich nicht aus eigener Kraft befreien konnte. Schweizer Tierschützer haben ihn gerettet, allerdings wurde ihm der Sender entfernt, um ihn besser medizinisch betreuen zu können. Daher wissen wir nichts über seinen weiteren Zugweg.
Konrad machte sich als Ostzieher auf den Weg nach Afrika, hier bewegte er sich in einem großen Gebiet im Tschad, in dem auch Odette und Klippi anzutreffen waren. Die letzte Meldung stammt von Ende Oktober, wir hoffen, dass es am Handynetz liegt, dass der Sender nicht überträgt. Genaueres wird sich aber erst im Frühjahr zeigen, wenn sich der hoffentlich noch lebende Storch Richtung Norden bewegt.
Als Westzieher hat sich Oskar auf eine Reise gemacht, die noch keiner unserer Senderstörche in der Form gewagt hat. Er flog über die Strasse von Gibraltar, doch bleib er nicht in Marokko, sondern flog Richtung Mauretanien, am südlichen Rand der Sahara entlang. Auch von ihm haben wir seit Oktober keine Rückmeldung bekommen, hoffen aber insgeheim auf ein Lebenszeichen